CO2cloud Gehäuse

Das Gehäuse entspricht in seiner Form dem ‚cloud‘ im Namen des Projekts und wurde mit einem 3D-Drucker gedruckt [Anycubic i3 Mega, Testbericht]. Eine erste Idee dazu ist auf Thingiverse [Air quality CO2 sensor by Luc3as] zu finden. Letztendlich genügten aber die Platz- und auch die thermischen Verhältnisse nicht und so habe ich ein eigenes Gehäuse designt, das auch für die Wandmontage geeignet ist.

3D Design

Zum Erstellen von 3D Objekten gibt es eine Reihe von CAD Programmen. Lange Zeit habe ich das freie Programm SolveSpace verwendet, mit dem man einfach und schnell technische Gegenstände konstruieren und auch nachträglich leicht wieder verändern kann. Für dieses Projekt habe ich BlocksCAD verwendet, das ich nur wärmstens empfehlen kann.

Deckel für weißen Druck

Das Gehäuse besteht aus

  • der Basis, in der die Komponenten (ESP, Sensor, Buzzer) montiert werden,
  • einer Trägerplatte für die LEDs,
  • einem Deckel, der in die Basis einrastet.

Es gibt verschiedene Varianten des Gehäuses. Bei einem Druck in Weiß scheinen die LEDs hell durch das Gehäuse.

Bei einem schwarzen Gehäuse wird ein Fenster benötigt, das mit einer in weiß gedruckten Scheibe verschlossen wird.

Deckel für schwarzen Druck mit Fenster

Bei einer weiteren Variante kann eine IR-LED eingesetzt werden, mit der gegenüberliegende Geräte (Klimaanlage, TV, etc.) ferngesteuert werden können. Dazu ist eine kleine Platinenhalterung in der Basis und eine Loch für die IR-LED im Deckel notwendig.

Es empfiehlt sich, jeden Teil einzeln zu drucken. Die entsprechenden .stl Files stehen hier auf thingiverse.com zum Download bereit.

Aufbereiten zum Drucken – Slicen

Das Ergebnis aus dem vorigen Schritt sind .stl Files, die die Objekte aus Dreiecksflächen zusammengesetzt beschreiben. Ein 3D-Drucker kann damit allerdings nichts anfangen, da er eine Befehlsfolge benötigt, die schichtweise von unten nach oben seine Bewegungen steuert. Dafür wird ein Slicer-Programm benötigt, dass dem Drucker meist beigelegt ist. Oft kommt dafür Ultimaker Cura zum Einsatz. Auf meinem Anycubic i3 Mega habe ich die besten Ergebnisse mit dem eher unbekannten Kiri:Moto erzielt. Das Ergebnis aus dem Slicer-Programm ist eine für den jeweiligen Drucker angepasste Befehlsfolge in einem .gcode File.

CO2 Hardware und Zusammenbau –>

Empfohlene Programme

  • BlocksCAD – ein freies Online 3D CAD Designprogramm. Mein Favorit für das schnelle Erstellen von maßhaltigen Objekten. Gebaut (programmiert) wird in einer Scratch-ähnlichen Oberfläche, darunter wird OpenSCAD verwendet. Ist selbsterklärend, man kann sofort starten. BlocksCAD verwendet aber keine Constraints, daher muss man für größere Projekte programmiertechnisch diszipliniert vorgehen. Programm ist für Schulzwecke, Kinder und Jugendliche gut geeignet.
  • SolveSpace – ein freies (GPLv3) parametric 3D CAD Designprogramm. Verwendet Constraints und baut Modell in logischen Schichten auf, die jederzeit verändert werden können. Man kann schnell maßhaltige Objekte bauen. Es ist aber nicht selbsterklärend und benötigt etwas Einarbeitungszeit. Verfügbar für Windows, Linux und Mac.
  • Kiri:Moto – ein freier Online Slicer, der vollständig im Browser läuft. Kann sehr gut parametriert werden und ist für sowohl für 3D Drucker (FDM und SLA) als auch für CNC-Fräsen und Laser-Cutter geeignet. Liefert für meinen Anycubic i3 Mega die besten Ergebnisse.

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